27 Juni, 2006 10:41
Dieses Hole In One lässt mich jetzt bei jedem verzogenem Schlag bei einem Par 3 hoffen.
23 Juni, 2006 16:07
Segway - cool oder uncool?
Geschrieben von TylerDurden in [Nur mal so ...][2 Kommentare] | [0 Trackbacks]
In der Golferszene macht sich ein neues Spielzeug einen Namen - ein kleiner Wagen, mit dem der Golfer ganz individuell vom linken Rough zum rechten Rough und wieder zum linken Rough fahren kann, ohne seine neuen Golfschuhe zu strapazieren. Das Tool heisst Segway und Alexander hat das Ding bei Golfer's Delight mal vorgestellt. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich das Ding cool oder blöd finde.
Okay, angesichts meines maladen Knies wäre es momentan wohl eine prima Sache für mich, aber ansonsten steht man doch schon ein bisschen wie Falschgeld auf dem Wägelchen.

Bildquelle: http://www.segway.de
Darüber hinaus erinnert mich der Segway irgendwie an die kleinen silbernen Tretroller, mit denen dann auch die New Economy-Banker rumflitzten. Aber egal, vielleicht muss man das einfach mal ausprobiert haben. Ausserdem sollte das Ding Zügel und rasiermesserscharfe Klingen an den Rädern haben, damit es mich ein bisschen an den Streitwagen von Ben Hur erinnert - und dann ginge es auf dem Golfplatz nicht mehr nur um Birdies & Bogeys, sondern Eisen 9 gegen Eisen 9 ... wär doch mal eine nette Abwechslung ;-)

19 Juni, 2006 23:45
Ins Herz und nicht in den Kopf
Geschrieben von TylerDurden in [Werbekunst][1 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Ich stehe total auf emotional inszenierte Spots, am meisten aus dem Sportbereich. Gut fotografiert und mit toller Musik. Spots, die mir eine kleine Geschichte erzählen und die direkt ins Herz gehen. Hier noch ein paar meiner aktuellen Favoriten ...
- Mercedes-Benz ~ Listen
- Mastercard ~ Fever (Originalspot, 60 sec.)
- arena ~ Für alle, die das Spiel lieben.
17 Juni, 2006 00:48
Zwischen Werbung und Kunst
Geschrieben von TylerDurden in [Nur mal so ..., Werbekunst][1 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Kino auf der Leinwand und Kino im Kopf. Ein Spot meiner ganz persönlichen Cannes-Rolle.
Hier klicken für Download (4,4 MB)
16 Juni, 2006 17:19
6:0 - mann, piss die Wand an!
Geschrieben von TylerDurden in [kein Golf][6 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Wer erinnert sich noch an Lefty (Al Pacino) und Donnie (Johnny Depp). Kaum hatte jemand etwas gesagt das Lefty verblüffte, war sein einziger Kommentar ... "Mann, piss die Wand an!".
So ging es mir gerade. Nach einem guten Meeting und nettem Essen im Bocca di Bacco komme ich zurück ins Büro, gehe auf den WM-Ticker der ARD und das einzige, was mir in den Sinn kommt ... "Mann, piss die Wand an!"
6:0 putzt Argentiniens Zauberelf Serbien-Montenegro vom Platz. Ich bitte Euch, das ist nicht Fußball, das ist ein Schlachtefest. Das haben Serbien und Montenegro nun wirklich nicht verdient! Nun stellt sich die Frage bei 6:0 in der Todesgruppe C - sind die Argentinier so stark und damit ein heisser Titelanwärter oder hat Serbien-Montenegro einfach fürchterlich geloost?
PS: Oder die Hand Gottes hat ein bisschen nachgeholfen. Bei sechs Toren kein Wunder, dass sie etwas gelitten hat ...

Bildquelle: http://www.ard.de
14 Juni, 2006 16:01
Mein Knie - to be continued
Geschrieben von TylerDurden in [kein Golf][1 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Die erste Diagnose nach dem MRT ... Meniskusriss.
Morgen bin ich beim Orthopäden und darf gespannt sein, ob ich diesen wundervollen Sommer ohne Golf erlebe.
14 Juni, 2006 10:28
Moralischer Sieg für Kroatien
Geschrieben von TylerDurden in [kein Golf][5 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Was habe ich mich mit ganz Fussball-Deutschland, nein mit der ganzen Welt, die bei uns zu Gast ist, auf das Spiel Brasilien gegen Kroatien gefreut. Südamerikanische Zauberkunst und kroatische Fussballfertigkeit in einem fast mythischen Zusammentreffen.
Natürlich war ich für Kroatien! Aber irgendwie hat es dann doch nicht gereicht. Das Ende für Nico Kovac bedeutete auch gleich die Chance für Brasilien, das die Sekunden der Unordnung für das einzige - und zugebenermaßen schöne - Tor zu nutzen wusste.
Aber egal. Von Brasilen habe ich mehr erwartet und Kroatien hätte ich den Sieg gegönnt. Mit wenig Chuzpe, aber dem Herzen eines Löwen und der Lunge eines Pferdes kämpfte Kroatien darum, Brasilien doch noch die Führung abzutrotzen. Aber auch gegen schlecht spielende Brasilianer hätten die Spieler von der Adria mehr aufbieten müssen. Aber Fussball ist ein Spiel der Herzen. Und dieses Spiel hat Kroatien gewonnen ... sagt wenigsten mein Herz.

Bildquelle: http://www.ard.de
13 Juni, 2006 17:30
In Hollywoodfilmen wird gern das Bild der knallharten Männer gezeichnet, die nur zum Arzt gehen, wenn sie sich etwas gebrochen hätten. Schön blöd. Denn wenn man plötzlich merkt, dass man eine lang geplante Golfrunde bei schönstem Wetter absagen muss, weil man trotz intakter Knochen nicht zum Arzt gegangen ist, könnte man sich vor Ärger in der Hintern beißen.
Im Februar fing mein rechtes Knie an, mich zu nerven. Einen Arztbesuch habe ich geschafft, aber dann kam irgendwie immer ein Termin dazwischen. Und nun kann ich nicht mal normal gehen. Ich in gespannt, was bei der Untersuchung herauskommt. Wenn ein Stück Meniskus raus muss, kann ich wenigstens schon nach einer Woche wieder golfen. Habe ich jedenfalls so gelesen ...
09 Juni, 2006 16:36
Von klugen Menschen und von der Schönheit deutscher Sprache
Geschrieben von TylerDurden in [Bücher][1 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Ich lese viel und ich lese gern. Bücher, Zeitschriften, Klowandsprüche und früher auch gern die Neue Spezial.
Schon fast manisch ist meine Gier nach jedwedem geschriebenem Wort über Golf. Dabei sind mir schon einige Kuriositäten unter die Augen gekommen, in der Mehrzahl Golfzeitschriften, die eigentlich über jeder Seite das Wort "Anzeige" stehen haben müssten. Ich lese sie dann trotzdem (oder blättere zumindest darin herum) und ärgere mich über mein ehrliches Neideingeständnis. Denn diese Damen und Herren Herausgeber sind ziemlich schlau. Eigentlich müsste ich auch so eine Zeitschrift herausbringen. Am wichtigsten sind natürlich Equipmenttests, Reisereportagen und Automobilvorstellungen. Denn dann würde ich bestimmt jedes Jahr einen neuartigen Driver testen dürfen, um ihn dann - weil gebraucht - behalten zu dürfen, idealerweise zum Anfang der Saison. Dann würde ich meinen redaktionellen Fokus auf den Bereich Travel legen und die eine oder andere Einladung in die eine oder andere Golfdestination bekommen. Und zu guter Letzt darf natürlich das Auto-Ressort nicht fehlen. Ich würde mich natürlich auf die neuen Modelle der Sportwagen- und Luxusklasse beschränken, die ich freundlicherweise während eines kleinen Events an der Algarve oder der Côte d'Azur probefahren durfte. Daneben bleibt noch ein bisschen Zeit fürs Golfspielen, vornehmlich auf Charity-Turnieren, um das Golfgeflüster der Szene einzufangen. Mehr bräuchte ich eigentlich nicht. Aber ich bin halt zu blöd und zu feige.
Umso mehr freue ich mich darüber ... nein. Ich freue mich immer, wenn ich einen Artikel von Stefan Maiwald lese, u.a im Golf Journal. Seine selbstironische Art zu schreiben nimmt mich immer wieder gefangen und bringt mich zum Lachen. Aber sein Meisterstück ist in meinen Augen auch gleihzeitig mein Lieblingsgolfbuch, welches ich jedem Golfspieler und -interessierten ans Herz lege oder es ihm oder ihr gleich schenke. "Golf" aus der dtv-Reihe "Kleine Philosophie der Passionen" ist ein herrliches Buch von einem leidenschaftlichen Golfer für leidenschaftliche Golfer. Ich habe es bisher drei mal gelesen und nehme es immer wieder in die Hand, um die eine oder andere Passage zu lesen. Es ist nicht nur ein herrliches Kleinod deutscher Golfliteratur, sondern hat es auch geschafft, dass Stefan Maiwald in meinem persönlichen Wunsch-Flight wäre (u.a. mit Samuel L. Jackson).
Das Buch kostet als Schmuckausgabe 17,60 EUR. Und die 128 Seiten sind meiner Meinung nach jeden Cent wert.

09 Juni, 2006 14:52
OKI und Golf – oder: Noch ein Grund, montags zu spielen
Geschrieben von TylerDurden in [Golf][1 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Als Golfer hat man es immer leichter. Golf entwickelt sich zum Breitensport, Firmenturniere bieten herrliche Abwechslung und durch Business- bzw. Afterworkgolf lernt man meist nette Menschen und viele Golfplätze kennen.
An Gründen für eine schöne Runde hat es mir bisher noch nie gemangelt. Allerdings habe ich davon auch nie genug. Ich sammle sie sozusagen, wie früher die Panini-Bilder zur Fußball-WM oder die Bilder von Captain Future und seiner Crew.
Meine Sammlung an Golf-Gründen ist also nicht schlecht (sogar ein medizinischer ist dabei). Und ich habe auch noch einen neuen entdeckt. Den OKI After Work Golf Cup. Warum das gerade OKI macht? Keine Ahnung. Aber irgendwie ist es wie mit der WM, wo sogar auf dem Waschmittel ein kickender Bär abgebildet ist. Aber im Gegensatz zum Fußball (den ich sehr liebe) macht mir das beim Golf nichts aus, zumal die Beweggründe von OKI für mich als bekennenden VcG-Spieler und damit in der öffentlichen Diskussion gern als schmarotzenden Graugolfer dargestellten Spieler sehr nobel (und auch ein bisschen clever) rüberkommen.
~ ~ ~
"Ganz bewusst belohnt der OKI AWGC Greenfee-Spieler. Einerseits sind die Turnierteilnehmer motiviert, verschiedene Golfanlagen in ihrer Region kennen zu lernen. Andererseits können die austragenden Golfanlagen mit regelmäßigen zusätzlichen und dringend benötigten Erlösen rechnen. Nicht zuletzt reflektiert das Konzept des OKI AWGC die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren der Anteil so genannter „Fern“- oder „Gast“-Mitgliedschaften bei Neu-Golfern dramatisch angestiegen ist. Im Jahre 2005 sind nach Expertenschätzungen erstmals mehr ortsunabhängige als traditionelle Golf-Mitgliedschaften verkauft worden."
(Quelle: http://www.awgc.de)
~ ~ ~
Mich haben sie jedenfalls gekriegt und natürlich habe ich mich registriert. Nun kann ich immer montags ein vorgabewirksames 9-Loch-Turnier spielen und feine Preise abräumen (wozu doch neue Gründe gut sind …). Vorgabewirksam ist es bei neun Löcher natürlich nur bis zum Handicap von 18,5, aber sollte ich mal darunter liegen, spiele ich halt nur noch um Ruhm, Ehre und die Sponsorenpreise.
In Berlin/Brandenburg wird in Kallin und im Potsdamer GC aufgeteet. Die Anmeldung zur Turnierserie ist kostenlos, die Startgebühren belaufen sich in der Regel auf das Greenfee und die Turniergebühr/Startgeld. Da Kallin nach 17.00 Uhr nur noch 20 EUR für die 18-Lochrunde auf dem Meisterschaftsplatz verlangt, dürfte sich der finanzielle Aufwand in Grenzen halten.
Nachtrag zu den Turniergebühren: In Kallin kostet die Turnierteilnahme schlappe 15 EUR, im Potsdamer GC 20 EUR.
09 Juni, 2006 10:57
Kallin gestern, 18.20 Uhr, Tee 1. Eigentlich wollte ich schon eine halbe Stunde vorher abschlagen, aber der Weg wird lang, wenn man die Welt zu Gast hat.
Nach einem Lunch mit Golfblogger und Matchplay-Companion Alexander hatte ich so richtig Lust auf die Runde bekommen, wobei ich mich noch lieber seinem Flight in Gatow angeschlossen hätte, aber keine Chance – das Büro hielt mich fest.
So machte ich mich also auf den Weg nach Kallin, um die Front Nine des Meisterschaftsplatzes zu spielen. Die gelben Abschläge sind wieder frei und ich zückte voller Tatendrang mein Holz 3 (ja genau, die olle Keule, die mir mittlerweile ans Herz gewachsen ist). Es sollte eine echte Trainigsrunde werden, ganz bewusst auch mit den Schlägern, die sonst nicht so gut gehen und auch ganz bewusst mit mehr Risiko.
Probeschwung, Ausrichtung, kurzer Schwunggedanken, Draufhauen. So kann es immer losgehen. Schnurgerade aufs Fairway und lang. Mit stolz geschwellter Hühnerbrust machte ich mich auf den Weg, dieses Par 5 zu meistern. Der zweite Schlag, ein Eisen 5, flog dünn getroffen in einer flachen Fade-Flugbahn (okay Slice, Fades sind ja immer gewollt) Mitte Fairway. Mit dem dritten wollte ich das Grün angreifen - und landete im Bunker.
~ ~ ~

Nett! Die Kalliner sind so optimistische Zeitgenossen, dass sie auf dem ersten Par 5 (Bahn 1) anscheinend die Eagle-Chance immer voraussetzen ;-) [Bildquelle: www.golf-kallin.de]
~ ~ ~
Prost Mahlzeit. Drei Schläge habe ich gebraucht, weil das Sandwedge so locker durch den Sand ging, das der Ball immer nur vier Meter flog, aber was solls, das war ja eine Trainingsrunde zum Lernen. Und was habe ich auf den nachfolgenden Löchern gelernt? Man kann niemals genug Bälle dabei haben!!
Das Rough in Kallin steht so hoch, das jeder Ball darin verloren war, naja fast jeder; zwei habe ich wiedergefunden. Aber selbst ein Reinroller war weg, ich konnte es nicht fassen. Und als ich an der Neun mit meinem letzten Ball abschlagen wollte, habe ich schon ein wenig Druck verspürt … aber es sollte ja eine Trainigsrunde werden.
Ich rate also allen, die den Platz in Kallin dieser Tage spielen wollen und die nicht hundertprozentig gerade sind, genügend Bälle mit auf die Runde zu nehmen. So ein ballschluckendes Rough habe ich bisher nur einmal in Gross-Kienitz auf dem Robert Baker-Platz erlebt. Acht (!) Bälle hat mir das Kalliner Stück Natur auf meinen neun Bahnen abverlangt. Aber schön wars trotzdem!
08 Juni, 2006 14:51
Nike Driver zu gewinnen
Geschrieben von TylerDurden in [Nur mal so ...][1 Kommentare] | [0 Trackbacks]
In Berlin gibt es eine Filiale von Golfhouse, die ich nicht zuletzt wegen des überaus freundlichen Personals schätze.
Noch besser, dass man nun dort mit der Teilnahme an einer Kundenbefragung einen Nike SQ 460 Tour Driver gewinnen kann.

Ob ich mit einem Tour Driver umgehen könnte, ohne die Bälle ständig ins Laub zu schlagen ... wer weiß. Ich hätte ihn trotzdem gern ;-)
02 Juni, 2006 17:31
Achtzehn Loch in den Sonnenuntergang
Geschrieben von TylerDurden in [Golf][0 Kommentare] | [0 Trackbacks]
Zwei Wochen Sonne, Strand und Meer. Zwei Wochen ohne Golf. Gestern sollte sich nun herausstellen, ob sich mein Schwung nach den letzten Katastrophen wieder erholt oder völlig verabschiedet hat.
Golfplatz Stolper Heide hieß das gelobte Land und es sollte auch gleich zu Beginn der Driver zum Einsatz kommen - top oder flop. Es wurde flop, auch wenn die Länge stimmte (200m, davon 100 geradeaus und 100 nach rechts). Mit eingekniffenem Schwanz also das Eisen 5 gezückt und mit einer Drei gestartet.
Unnötig zu erwähnen, dass ich nicht mehr in die Punkte kam. Aber das schreckte mich nicht ab. Nach der Devise "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" gab ich an Bahn 2 meinem alten - im englischen würde ich das Wort 'ancient' benutzen - Holz 3 die Sporen. Und der Ball floooooooog.
Insgesamt hatte ich eine für meine Verhältnisse tolle Runde. Das Holz 3 fand immer (!) das Fairway, vier Pars und eine Gesamtzahl von 29 Putts streichelten meine Seele. Der geneigte Leser erkennt sofort, wo mein Potenzial (positiv) bzw. meine Fehler (negativ) stecken - auf dem Fairway. Fünf Strafschläge und ein verschiss... Luftschlag. Aber gut zu wissen, dass man noch viel besser spielen könnte ;-)
01 Juni, 2006 10:23
Da bin ich nun wieder, voller Vorfreude auf eine abendliche Runde in Stolpe. Das ist aber auch bitter nötig, denn Kroatien, so schön und sonnig es auch war, ist nunmal ein schwarzer Fleck auf des Golfers Landkarte. Zwischendurch hatte ich die verwegene Idee, mir eine Golfzeitschrift zu kaufen, konnte aber in keinem Kiosk eine finden - kein Wunder, wo es doch in Kroation gerade mal drei Plätze gibt.
Aber egal, der Urlaub war klasse und ich habe die Golfabstinenz ganz gut weggesteckt. Aber umso mehr freue ich mich auf die heutige Runde!






